Dokumentarfilm | 1993 | WDR [de] | Deutschland

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BildnegativmaterialBetacam SP/SX

    Kurzinhalt

    Die Gefängnismauer ist eine strengbewachte Grenze. Sie scheidet das Drinnen vom Draußen, ist fast unüberwindbar für die, die dahinter eingesperrt sind, aber auch für jene, die zu unfreiwilligen Grenzgängern werden: Verwandte, Freunde und Bekannte. Viele Gefängnisinsassen leiden unter der "Entwürdigung" durch die Gefängnisstruktur. Für diese Gefangenen steht fest: Der Zweck des Strafvollzuges ist das "Leiden der Gefangenen" - und da werden Kirchenvertreter oft zum einzigen Lichtblick, denn sie sind an das Beichtgeheimnis gebunden. Pastor Matthias Blomeier, protestantischer Gefängnispfarrer in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede bis zum 1. Dezember 1992 ist ein Grenzgänger, ein Pendler zwischen den Welten mit Schlüsselgewalt. Er sagt über sich: "Ich selbst sehe mich als einen Pastoren, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht und der weder pfarrherrlich zu residieren, noch intelektuell über die Köpfe hinweg zu predigen gedenkt."

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    CFF Christoph Felder Filmproduktion
    Pfarrer M. Blomeier
    Pfarrer M. Blomeier

    TV-Ausstrahlung

    ArtLandSenderDatum / ZeitAnmerkung
    ErstausstrahlungDeutschlandWDR [de]Dienstag, 05.01.1993