Fenstervisite | ©Till Beckert
©Till Beckert
Kurzdokumentarfilm | 2020 | Porträt | Deutschland

Drehdaten

Drehtage2

Projektdaten

Lauflänge10 Minuten

    Kurzinhalt

    Im Film "Fenstervisite" begleitet Filmemacherin Katrin Sikora die ROTE NASEN Clowns Liesl und Lotti aus Baden-Württemberg. Hospize, Altenpflegeheime, Demenzstationen: Das sind die üblichen Arbeitsplätze der beiden Künstlerinnen. Doch dann galten die Besuchsverbote im Zuge der Corona-Pandemie: von heute auf morgen wurden alle Besuche gestrichen. Es kamen keine Clowns mehr und auch sonst niemand. Bewohnerinnen und Bewohner litten unter der wochenlangen Isolation, denn auch Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit machen auf Dauer krank. Eigentlich sind die Clowns genau dagegen im Einsatz. Keine Clowns, keine Hoffnung?
    Liesl und Lotti sendeten zunächst Videobotschaften und Postkarten an die Bewohner. Doch das war lange nicht das Gleiche, denn es fehlten die Spontanität und der unmittelbare Kontakt. Dann kamen die Fenstervisiten. Mit ihnen fanden die Clowns einen Weg, um ihren „Fans“ wieder nah zu sein. Die Besuche passierten im Hof oder im Garten und natürlich immer auf Abstand. Der Film begleitet Hanna Münch und Katrin Strazzeri, die für ROTE NASEN als Liesl und Lotti die Pflegeeinrichtung Stiftung Haus Lindenhof in Heidenheim besuchen. Es ist das bunte Porträt zweier Künstlerinnen und ihrer clownesken Alteregos, das von einem besonderen Verständnis vom Leben und von der Liebe erzählt.
    (https://www.rotenasen.de/ueber-uns/neuigkeiten/detail/swr-zeigt-film-ueber-rote-nasen-fenstervisiten/)