Dokumentarfilm | 2000 | arte | Gesellschaft | Deutschland

    Kurzinhalt

    In Sachen Gewalt liefern Film, Fernsehen und Unterhaltungsindustrie unseren Kindern immer perfektionierteres Anschauungsmaterial frei Haus. Mord und Totschlag gehören zum täglichen Bilderkonsum Heranwachsender. Die Übergänge zwischen virtueller und realer Gewalt können verschwimmen. Wie stimulierend wirken diese Spiele und Filme auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen, speziell wenn bereits eine hohe Gewaltaffinität vorhanden ist? Züchten wir uns eine Generation von Killern heran? Der Film ist eine Bestandsaufnahme der Produktion des digital-analogen Grauens für jugendliche Zielgruppen. Erstmalig outet sich eine Gang deutscher Jugendlicher, die jahrelang in der Realität Gangster-Figuren eines US-Spielfilmes auf blutige Weise imitiert hat.
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    KameraKameramann/DoPVolker Noack
    RegieRegisseurPeter Schran
    SchnittEditor Christoph Hermann