Kurzspielfilm | 2013-2015 | Deutschland

Kurzinhalt

Ein Bahnhof irgendwo im Nirgendwo, eine Bank, zwei Personen. Gefangen in der Ewigkeit des Wartens werden unsere beiden Protagonisten dazu gezwungen, miteinander
zu kommunizieren. Sie vertreiben sich die Zeit mit Gesprächen über die Welt, das Sein und den ganzen Rest. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere und deshalb führt sie das Gespräch immer tiefer in die menschlichen Abgründe. Nur eine Frage quält sie ganz besonders: Wann kommt der Zug? Wird er überhaupt kommen oder werden die beiden die Ewigkeit miteinander auf diesem scheinbar verlassenen Bahnhof verbringen? Wohin und Warum? Doch bringen diese Fragen unsere Charaktere nicht weiter. Keiner kann die Lösung finden, beide hoffen, dass der Zug kommt und sie erlöst von all den Fragen, welche die Realität dem Menschen stellt.
Doch solange der Zug sie nicht aus diesem Zustand befreit, haben sie keine Chance. Sie müssen das Beste aus ihrer Situation machen. Und somit diskutieren sie sich einmal quer durch die Geschichte der Philosophie von Plato über Kant bis Russel. Es werden die Grundfragen des menschlichen Lebens behandelt, von der Skepsis gegenüber dem Realismus, der Moral und dem Glück, der Frage nach dem Ich und dem Du, der Bedeutung des Lebens und des Todes, dem Schicksal oder der Existenz Gottes.

Text: Hendrik S. Schmitt
Schauspieler*inRollenameSynchronschauspieler*in / Sprecher*inSynchron
Wojo van BrouwerPessimist [HR]
Dieter SchützOptimist [HR]
TätigkeitNameAnmerkung
RegisseurHendrik S. Schmitt

Produktionsfirmen

FirmaAnmerkung
Zeitschnitt, Hendrik S. Schmitt