Der Fall B. | © mdr/Pressestelle
Dokumentarfilm | 2004 | MDR [de] | Deutschland

Hauptdaten

    Kurzinhalt

    04. November 1980, Grenzabschnitt Schönwalde/Nauen in Westberlin. In den Nachmittagsstunden gibt Egon B. (19), erst seit einer Woche im Grenzregiment, fünf Schüsse auf seinen Kameraden Ulrich Steinhauer aus nächster Nähe ab. Egon B. überwindet, so der Bericht des damaligen Grenztruppenchefs General Klaus-Dieter Baumgarten, "unter Ausnutzung seines an die Grenzmauer angelehnten Dienstfahrrades das vordere Sperrelement" und flieht in den Westen.

    Das Opfer, Ulrich Steinhauer (24), Gefreiter und an jenem Tag Postenführer, wird, so der Obduktionsbericht durch einen "Streifschuss am Oberbauch" und einen tödlichen "Einschuss am Rücken" getroffen. Der Täter Egon B. lässt seine Verlobte Ramona und seinen acht Monate alten Sohn Maik zurück, stellt sich kurz nach der Flucht in West-Berlin der Polizei.

    Während Steinhauer in der DDR als sozialistischer Märtyrer gefeiert wird, steht Egon B. im Westen vor Gericht. Doch die Mordanklage vor der 9. Jugendstrafkammer des Gerichtes Moabit wird ...
    AbteilungTätigkeitNameAnmerkung
    DrehbuchRecherche AssistentOliver Röpke
    KameraKameramann/DoPMarc Hennicke
    KamerabühneKamerabühneTobias Kaufmann
    KamerabühneKranoperatorMarc Hennicke
    ProduktionProduktionsleiterinZora A. Wolter
    RegieRegisseurDirk Simon
    SchnittEditor Oliver KarsitzMDR

    Produktionsfirmen

    FirmaAnmerkung
    Vidicon GmbH [de]

    Facilities

    Geschäftsbereich FirmaAnmerkung
    Ausstattung, Kostüm, MaskeRequisitenTextilwerkstatt LetschertRequisiten Anfertigu