Kurzinhalt

    Der Film »Vereinigungen« bezieht sich auf die kleinen Vereinigungen im privaten Bereich und parallel dazu auf die politische Entwicklung in Deutschland. Es wird die Karriere des Schornsteinfegers Michael Creutz erzählt, der zunächst nach Los Angeles ausbricht, um eine Schwarzenegger-Karriere zu beginnen. Dann kommt er ernüchtert nach Berlin zurück und erhält einen Kehrbezirk in dem ihm verhassten Ost-Berlin. Nach langen Jahren des Suchens kann er sich zur Ehe entschließen.
    Gleichzeitig lassen sich Reimar Lenz und Hans Ingebrand, die jahrelang unter der Diskriminierung als Homosexuelle gelitten haben, standesamtlich trauen.
    Kurz nach der Wende zerreibt sich die SEW in ihrem Wilmersdorfer Parteibüro in endlosen Diskussionen und Schuldzuweisungen. Wie denken die Genossen von einst heute?
    Was macht die »Ziege aus dem Osten«, die damals als sechsjähriges Mädchen nach der Flucht aus Prag wochenlang mit ihren Eltern in der benachbarten Turnhalle campieren musste? Sie trifft sich nach 13 Jahren mit einer Freundin und dem Rektor von damals in der alten Schule.
    Ein Straßenzug weiter hatten die »Stahlhelmer« ihr Vereinslokal. Jetzt wohnen hier Wehrdienstverweigerer. Von den alten Aufnahmen mit den Naziliedern sind sie angeekelt. Sie machen hier ihre eigene Musik.