| Der Verantwortungsbereich des Visual Effects
Supervisors umfasst alle Effekte eines Film- oder Fernsehprojekts,
ob nun digitale oder konventionelle Effekte, also 2D- und 3D-Effekte,
die im Computer erstellt werden, als auch Pyroeffekte, Make-up Effekte,
Miniaturmodelle und so weiter.
Unter Visual Effects sind hierbei alle Effekte zu verstehen, die
später im Film sichtbar sind (im Gegensatz zu Sound-Effects).
Der Visual Effects Supervisor begleitet die Produktion von Anfang
an und erstellt einen "Breakdown" aller möglicher
Effekte des Drehbuchs. Daraus entsteht anschließend die Kalkulation
- meist in Zusammenarbeit mit einem "Visual Effects Producer".
Dabei plant er den Einsatz von Effekten und bestimmten Techniken
in Abstimmung mit dem Budget und dem angestrebten "Look"
des Filmes.
Der Visual Effects Supervisor ist an allen Phasen der Produktion
beteiligt. Während des Drehs stellt er sicher, dass das gedrehte
Material später in der Postproduction im Sinne der in der Preproduction
erstellten Kalkulation verwendbar ist und sichert so die Einhaltung
des Budgets.
In erster Linie ist der Visual Effects Supervisor jedoch der Garant
für die Qualität der Effekte und ist der kreativ Verantwortliche.
Der Visual Effects Supervisor ist meist dem Visual Effects Producer
unterstellt, der eine eher kaufmännische Position innehat.
Ihm unterstellt sind bei größeren Produktionen gegebenenfalls
weitere Supervisor verschiedener Teilbereiche, z.B. cgi Supervisor
(für alle digitalen Effekte - cgi = computer generated imagery),
SFX Supervisor (für Pyro-Effekte und mechanische Effekte),
Motion Control Supervisor, Model Supervisor (für Miniaturmodelle),
Filmscan Supervisor etc. |